Dieses Mal ging es in Assetto Corsa Competizione mit der Couch Masters-Liga auf den legendären WeatherTech Raceway Laguna Seca – eine Strecke, die mit harten Bremszonen, schnellen Richtungswechseln und der berühmten Corkscrew höchste Präzision verlangt.
Die Vorbereitung lief insgesamt ordentlich. Mit einer persönlichen Bestzeit von 1:23.992 war das Tempo grundsätzlich da. Doch bei diesem extrem starken Fahrerfeld reichte es im Qualifying leider nur für Startplatz 18.
Schon in der ersten Runde wurde es turbulent: Mein Teamkollege David Wermelskirchen drehte sich früh raus und verlor mehrere Positionen. Dadurch konnte ich zunächst auf Platz 17 vorrücken. Die folgenden acht Runden liefen für mich sehr stabil. Ich fand gut in meinen Rhythmus, blieb sauber auf der Linie und konnte konstante Zeiten fahren.
In Runde zehn kam dann jedoch der Rückschlag. Beim Herausbeschleunigen bekam das Auto Übersteuern, das Heck brach aus und ich drehte mich raus. Dadurch fiel ich wieder auf Platz 18 zurück.
Im weiteren Rennverlauf kamen noch zwei Verschalter dazu, wodurch bereits die orange Motorwarnleuchte aufleuchtete. Die Performance blieb zwar weitgehend stabil, aber das Auto hatte spürbar gelitten. Gleichzeitig ließ die Konzentration nach, und nach vorne war leider nicht mehr viel möglich.
Am Ende reichte es für Platz 17. Kein perfektes Rennen, aber ein solider Lauf auf einer der anspruchsvollsten Strecken in Assetto Corsa Competizione – mit wichtigen Erfahrungen für die nächsten Rennen der Couch Masters-Liga.


