Dieses Mal ging es in Assetto Corsa Competizione mit der Couch Masters-Liga auf den traditionsreichen Silverstone Circuit – eine schnelle, flüssige Strecke, die mit ihren langen Vollgaspassagen, schnellen Kurvenkombinationen und harten Bremszonen viel Vertrauen ins Fahrzeug verlangt.
Für die Vorbereitung blieb mir leider nicht besonders viel Zeit. Wie schon bei einigen Rennen zuvor musste ich die Strecke erst einmal richtig kennenlernen, Bremspunkte finden und mich Schritt für Schritt an den Rhythmus herantasten. Gerade auf Silverstone ist das nicht einfach, denn viele Kurven wirken auf den ersten Blick ähnlich, verlangen aber sehr genaue Linienwahl und saubere Geschwindigkeit am Kurvenausgang.
Gestartet bin ich von Position 28 bei insgesamt 34 Fahrern. Das Ziel war deshalb klar: möglichst sauber bleiben, Fehler vermeiden und mit jeder Runde mehr Sicherheit aufbauen.
Im Rennverlauf wurde das Gefühl für die Strecke Stück für Stück besser. Ich konnte mich stabiler im Feld bewegen, fand mehr Vertrauen ins Auto und wurde langsam sicherer auf den schnellen Passagen. Auch wenn nach vorne nicht alles möglich war, konnte ich mich im Rennen dennoch verbessern.
Am Ende reichte es für Platz 19. Kein perfektes Ergebnis, aber unter den Umständen ein solider Lauf: wenig Vorbereitungszeit, eine anspruchsvolle Strecke und trotzdem einige Positionen gutgemacht. Für mich war Silverstone damit vor allem ein Rennen zum Lernen, Ankommen und Weiterentwickeln.


