Dieses Mal ging es in Assetto Corsa Competizione mit der Couch Masters-Liga nach Zandvoort. Eine Strecke, die für mich nicht komplett neu war, denn ich bin sie bereits in meinen ersten Stunden in ACC gefahren. Trotzdem war mir von Anfang an klar: In diesem starken Fahrerfeld würde jeder kleine Fehler sofort bestraft werden.
Im Qualifying konnte ich eine Zeit von 1:36.902 setzen. Für mich war das solide, doch bei der starken Konkurrenz reichte es am Ende leider nur für Startplatz 19. Zandvoort ist eng, technisch anspruchsvoll und bietet nur wenige echte Überholmöglichkeiten – umso wichtiger war ein sauberer Start.
Doch genau dort wurde es direkt chaotisch. Schon in Turn 1 krachte es unmittelbar hinter mir, ich kam zunächst gut durch. In den nächsten Kurven rutschte Rubin nach rechts von der Strecke und schlug anschließend nach links ein. Kurz darauf schoss Göldenitz von hinten in mein Fahrzeug, wodurch ich Scheibelhuber vor mir berührte. Die Folge: Beide Autos drehten sich raus, und im hinteren Feld entstand ein kurzer Massencrash.
Nach diesem turbulenten Start reihte ich mich in Runde zwei auf Position 23 wieder ein – leider bereits mit Schaden am Fahrzeug und spürbar sinkender Motivation. In Runde vier kam dann der nächste Rückschlag: Ich traf einen Curb ungünstig, verlor das Auto und drehte mich nach rechts in die Leitplanke. Fast zeitgleich erwischte es auch meinen Teamkollegen Dennis Krüger an derselben Stelle. Er drehte sich ebenfalls raus und krachte anschließend in mein Fahrzeug.
Der Schaden war so groß, dass ich bereits in Runde fünf an die Box musste. Durch den frühen Reparaturstopp fiel ich bis auf Platz 29 zurück. Danach wurde das Rennen zäh: beschädigtes Auto, schwieriger Rhythmus und kaum noch Möglichkeiten, nach vorne etwas auszurichten.
Am Ende reichte es leider nur für Platz 26. Ein hartes Rennen auf einer engen Strecke, bei dem der Startcrash und der frühe Schaden den kompletten Rennverlauf bestimmt haben.


