Dieses Mal ging es in Assetto Corsa Competizione mit der Couch Masters-Liga auf die traditionsreiche Rennstrecke Watkins Glen – und das unter extrem schwierigen Bedingungen. Bereits im Qualifying setzte starker Regen ein, was für mich persönlich alles andere als ideale Voraussetzungen waren.

Die Sicht war stark eingeschränkt, das Gripniveau niedrig, und jede Bremszone wurde zur echten Herausforderung. Im Qualifying konnte ich eine Zeit von 1:54.290 setzen. In diesem sehr starken Fahrerfeld reichte das jedoch leider nur für Startplatz 30.

Der Rennstart war dann pure Anspannung. Durch das dichte Feld und die aufgewirbelte Gischt war nahezu nichts zu erkennen. Es fühlte sich an, als würde man blind in eine Nebelwand fahren. Die Scheibenwischer liefen auf Hochtouren, aber wirklich freie Sicht gab es kaum. Man konnte nur hoffen, dass sich niemand vor einem verbremst oder querstellt.

Schon in der ersten Runde, in Kurve zwei, kam es im Feld zu einem Zwischenfall. Ich fiel zunächst bis auf Platz 33 zurück, konnte den Unfall aber glücklicherweise ohne Schaden umfahren und mich wieder sauber einsortieren. Danach begann eine starke Aufholjagd: Bis Runde 14 arbeitete ich mich bereits bis auf Platz 20 nach vorne.

Nach den Boxenstopps und ein paar kleineren Fehlern fiel ich in Runde 25 wieder auf Platz 25 zurück. Unter diesen Bedingungen war das natürlich ärgerlich, aber als Anfänger bei Regen auch ein Stück weit erwartbar.

Am Ende reichte es für Platz 23. Kein einfaches Rennen, aber ein intensiver Lauf auf nasser Strecke – mit viel Erfahrung, schwierigen Bedingungen und einem Ergebnis, das sich trotz allem solide anfühlt.